Schwarzmagischer Angriff – Stimmt das?

Heute geht es um mein Lieblingsthema: Die schwarze Magie
Eine Frau schreibt:
Hallo!
Ich grüße euch alle und bitte euch gleichzeitig um Hilfe. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema Esoterik und speziell mit der Hexenkunst. Ich merke schon seit einem Jahr, dass mir einfach nichts mehr gelingt. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes vom Pech verfolgt. Egal, was ich mache, es gelingt mir nicht.

Da sollte man hellhörig werden. Wenn einem gar nichts mehr gelingt. Wenn du das Problem auch hast, dann überlege mal bitte, wenn es Zufall wäre, was dir passiert, dann müsste es 50 zu 50 sein. Das heißt du müsstest 50 % Glück haben und 50 % Pech. Ich höre schon die Skeptiker sagen: „Man erinnert sich nur an das Schlechte, an das Gute nicht.“
Bullshit. Du erinnerst dich an das Gute genauso. Du freust dich, wenn du ein gutes Gefühl hast. Also, wenn du merkst, dass die Masse der Erlebnisse die du hast, negativ ist, mit Menschen, dass du nicht erreichst, was du willst, dass du immer die falsche Zahl würfelst beim Würfeln, dass die Frau auf dem Amt, immer gerade Urlaub hat, wenn du kommst, dass du dich an der Kasse immer an die falsche Schlange anstellst, nämlich die, die so lang ist, bzw. du stellst dich an die kürzere an, dann aber wechselt die Kassiererin und du stehst doch wieder an der längsten Schlange, u.s.w.. Dann solltest du hellhörig werden, weil laut Statistik müsstest du zur Hälfte Glück und zur Hälfte Pech haben. So ein bisschen verschoben. Man kann da so ein bisschen hin und her rechnen, aber im Grunde genommen 50 zu 50. Wenn du jetzt mehr Pech hast als Glück, dann ist da irgendwas nicht in Ordnung. Dann ist das kein Zufall, was da läuft. Und wenn du richtig viel Pech hast und das statistisch relevant wird, dann solltest du nachkucken, wieso ist das so.
Weiter im Text der Frau:
Egal, was ich mache, es gelingt mir nicht. Zuerst war es der Verlust des Arbeitsplatzes. Ich habe an die dreihundert Bewerbungen geschrieben und keine positive Antwort bekommen.

Dreihundert Bewerbungen und keine positive Antwort kann laut Statistik gar nicht sein. Da müsste wenigsten einer sich gemeldet haben. Aber es gibt ein Grund dafür.
Also weiter:
Nur Absagen. Auch die einfachsten Jobs nur Absagen.
Ich fahre seit 20 Jahren unfallfrei Auto, trinke und rauche nicht. Ich war bei Freunden beim Spieleabend. Auf dem Heimweg dann, komme ich in eine Polizeikontrolle. Mein Auto wird auf den Kopf gestellt …

Sie fanden THC in ihrem Blut. Jetzt muss sie MPU machen. Bekam 500,– € für einen Strafzettel, Fahrverbot für einen Monat.
Inzwischen hat sie wieder einen Job bei einer Tankstelle gefunden.
Also, dreihundert Bewerbungen geschrieben, einen Job gekriegt, wahrscheinlich durch einen ganz anderen Zufall. Das ist ein statistisch relevantes Ergebnis.
Sie schreibt:
Dazu kommt noch, dass ich mich immer antriebslos fühle, keine Kraft habe, irgendwer saugt mir die Kraft aus. Ich hab mich komplett zurückgezogen, ich wollte mir schon das Leben nehmen. Ich habe Angst in meinem Zustand ein Ritual durchzuführen.

Weil sie Angst hat, das geht möglicherweise nach hinten los. Und jetzt braucht sie Hilfe.

Antwort:
Viele Menschen, die sich mit Esoterik beschäftigen oder Magie, denken indem Augenblick, wo sie soviel Pech haben: „Das kann unmöglich von mir sein, dass macht jemand anderes.“
Meistens denken die das, die selber böse Sachen gemacht haben, aber das ist jetzt unwichtig. Also, sie denken jemand macht einen schwarzmagischen Angriff auf sie. Jemand anderes verhindert, dass sie vorwärts kommen. Jemand anderes verhindert, deaktiviert in ihrem Kopf irgendwas, aber eigentlich sind es die Leute selber.
Da ist nämlich folgendes passiert:
Durch die Beschäftigung mit dieser Hexenkunst, durch die Beschäftigung mit Esoterik, durch die Beschäftigung mit diesen ganzen magischen Sachen, mit diesen Meditationen, mit dem Geist an sich, fängst du an konzentriert zu denken. Du fängst an, deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu lenken. Die zweite Sache ist, du willst haben. Du lenkst also deine Aufmerksamkeit wie mit einem Trinkröhrchen auf einen Punkt und willst haben. Du ziehst daran. Und dann fließt die Energie von dem Punkt zu dir hin. Sie fließt dort also weg. Was passiert jetzt da?
Du willst ein Formular bei der Stadt abgeben und denkst schon einen Tag vorher daran, was du der Beamtin sagst, wie du sie überzeugt kriegst, dass sie das genehmigt, dass sie es möglichst schnell genehmigt, u.s.w.. Jetzt gehst du da hin, und du kommst da an und dir wird an der Theke mitgeteilt: „Die Frau hat sich heute krank schreiben lassen.“
Warum? Weil du den ganzen Tag darüber nachgedacht hast, und von ihr etwas haben wolltest. Oder anderes Beispiel: Du willst von deinem Chef Gehaltserhöhung oder Urlaub und denkst vierzehn Tage lang darüber nach, wie kriegst du ihn davon überzeugt. Sagst du, was du alles kannst und wie gut du bist oder versuchst ihn magisch zu beeinflussen … und du kriegst einfach eine Abfuhr. Geht überhaupt nicht. Ist was ganz wichtiges passiert, geht gar nicht. Du kannst vielleicht noch nicht einmal vortragen, was du überhaupt willst.
Wieder dasselbe Prinzip. Du willst etwas haben, von deinem Chef, du ziehst daran, deaktivierst es bei ihm im Kopf. Weil ihm die Energie fehlt, die du ja abgezogen hast, und du kriegst ein fettes NEIN.
Genauso funktioniert das überall. Du gehst an die Kasse im Supermarkt, willst schnell bedient werden, und du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Kunden vor dir und auf die Kassiererin. Du ziehst ihnen die Energie ab. Du willst haben, dass sie schnell reagieren, dass sie schnell machen. Du ziehst ihnen dieses schnell machen ab und was passiert? Die Kassiererin macht einen Tippfehler. Muss erst mal die Vorgesetzte rufen, die den Vorgang stornieren muss. Das dauert erst mal eine Weile bis die da ist, u.s.w.. So, dann die Kunden vor dir, die natürlich ewig brauchen, um aus ihrem Portmonnaie das Geld rauszuholen. Ach, Gott, da haben sie noch 5 Cent gefunden, anstatt die 2 € gleich hinzulegen, oder ihnen fällt das Portmonnaie runter und die ganzen Visitenkarten und was sie alles drin haben, fällt auf den Boden. Du kuckst zur Nachbarschlange und siehst, die Leute die sich mit dir gleichzeitig angestellt haben, sind schon längst fertig und raus. Und du bist wieder einmal der Letzte. Wieder bist du selbst Schuld, weil du hast gelernt, durch die Hexenkunst, deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu lenken. Was du nicht gelernt hast ist, dass du die Energie dort hineingeben musst und nicht abziehen darfst. Also, wenn du haben willst, dass der Andere etwas tut, kann er das gar nicht tun. Du deaktivierst in seinem Gehirn, dass er das tun kann. Der muss schon richtig stark sein, um das zu können. Selber einen geistigen Schutz haben, oder eigentlich was ganz anderes wollen, damit er das tut kann. Damit er das überhaupt tun kann, wenn du es ihm abziehst.
Also, unter dem Strich heißt das, du bist nicht verfolgt von einem Schwarzmagier, der dir an Böses will, sondern du selbst deaktivierst alles in deiner Umgebung, weil du deine Aufmerksamkeit konzentriert auf einen Punkt lenkst und da die Energie abziehst. Du kannst entweder aufhören damit und so sein wie die ganz normalen Menschen, die keine Ahnung haben von Bewusstsein, Achtsamkeit auf einen Punkt lenken (das ist alles Quatsch für die), und dann passiert alles wieder nach Zufall. Mal gewinnst du, mal verlierst du. Mal stehst du an der richtigen Kasse, mal an der falschen.
Oder, du lernst die Energie richtig zu lenken, nämlich Konzentration auf einen Punkt und dann Energie hineingeben. Also nicht haben wollen, sondern hassen, nicht haben wollen. Dieses Gefühl was du hast, wenn du hassen tust, wenn du nicht haben willst, wenn du ablehnst, wie letztes Mal, als der schmierige Typ gekommen ist und dich angegrapscht hat, dieses Gefühl, heißt Energie geben. Da fließt die Energie von dir weg. Die musst du lernen konzentriert in eine Richtung zu lenken.
Das zum Thema schwarzmagische Angriffe. Da wird nicht viel von anderen Leuten sein, sondern das bist du selber.