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Schule beginnt = Kopfschmerz beginnt!

Die Schule hat wieder angefangen und die Kopfschmerzen ebenfalls.
Ende des letzten Jahres hast du keine Kopfschmerzen gehabt. In den Ferien auch nicht. Aber jetzt fängt die Schule wieder an und du hast Kopfschmerzen.
Warum? Was ist anders?
Ganz einfach. Es gibt wieder mehr Leute, die was von dir wollen. Da sind deine Mitschülerinnen oder Mitschüler, die wissen wollen, was du in den Ferien gemacht hast, wo du warst. Die damit prahlen wollen, wo sie waren. Da sind die Lehrer, die überlegen, wie gut deine Leistungen sind. Ob du dich möglicherweise vorbereitet hast, ob du das Schuljahr schaffst …, und da sind an erster Stelle deine Eltern. Sie wollen, dass du deine Hausaufgaben machst. Sie wollen deinen Stundenplan sehen. Sie wollen wissen, wer wieder neu in der Klasse ist. Sie wollen wissen, ob du das Schuljahr schaffst, ob du dir genügend Mühe gibst … Sie wollen, dass du lernst. Sie wollen haben, dass du dir Mühe gibst.
Und diese vielen Gedanken, in erster Linie, die der Eltern, führen dazu, dass du Kopfschmerzen hast. Die Menschen haben diese Gier in sich. Der Lehrer genauso wie der Mitschüler, genauso wie deine Eltern. Sie wollen haben. Sie wollen etwas haben von dir. Etwas, dass in deinem Kopf ist. Nämlich, dass du dir Mühe gibst zu lernen, dass du deine Schulaufgaben machst, was du erlebst hast. All das wollen sie wissen. Sie docken mit ihren Gedanken in deinem Kopf an und ziehen aus deinem Kopf die Energie ab.
Woher ich weiß, dass das so ist? Weil ich weiß, was man tun kann, um dies nicht zu fühlen. Wenn du dir vorstellst, du trennst dich ab von all diesen Menschen, du stellst dir ein Fass aus Edelstahl um dich herum vor, und diese Vorstellung richtig massiv werden kannst, so massiv, dass du dir wirklich sicher bist, dass die alle abgetrennt sind, dann hast du deine Kopfschmerzen nicht mehr. Und wenn so ein einfacher Trick helfen kann, die Kopfschmerzen weg zu machen, dann liegt es doch nahe, dass die Ursache wirklich außerhalb ist.
Also, du tust dir einen ganz großen Gefallen, wenn du anfängst, dich mit psychischen Mitteln von deiner Umgebung abzutrennen. Stell dir ein Fass um dich herum vor. Einen Raum. Schließe dein Kinderzimmer zu, dass du das Gefühl hast, ich bin allein hier. Niemand ist da. Ich bin abgetrennt von allen. Da geht dein Kopfschmerz weg. Solange du Verbindung zu anderen Menschen hast, solange andere Menschen Verbindung zu dir aufnehmen können (geistig, ich rede von Gedanken, an dich denken), solange hast du deine Kopfschmerzen. Jungs haben oft weniger lange Kopfschmerzen als Mädchen. Wer will denn an so einen Rüpel denken, wenn er in der Pubertät steckt. Der ist aggressiv, der riecht möglicherweise unangenehm, macht seine Hausaufgaben nicht, ist rotzig, wer will mit dem zu tun haben? Keiner. Die Eltern haben in der Pubertät schon aufgegeben, ihn zum Lernen zu zwingen. Also, niemand denkt an ihn. Darum haben die Jungs in dem Alter weniger Kopfschmerzen als die Mädchen. Bei den Mädchen ist immer noch wer, der möchte, dass sie etwas tut. Dass sie etwas macht. Dass sie aus sich etwas macht. Darum haben die Mädchen länger Kopfschmerzen.

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