Qi – Chi im Karate

Wenn dich Lebensenergie im Karate interessiert, ist dieser Beitrag für dich genau richtig:

Um Lebensenergie (Qi, Chi, Prana) oder wie auch immer du das nennst, ins Karate zu integrieren, solltest du dich erst einmal für Thai Chi oder Qigong interessieren. Schau dir die Bewegungen genau an. Du brauchst das System nicht wirklich zu lernen, denn das was heute im Thai Chi oder Qigong vermittelt wird, ist nur die äußere Form, also die Körperbewegungen, weniger die Energiebewegung. Wenn dich das mehr interessiert, lies die Geschichte von Herrn Yang, der dem Kaiser von China beibringen sollte, wie Thai Chi funktioniert. Was er ihm wirklich beibrachte, und was der Kaiser in China weiter vermittelt hat. Danach wirst du wissen, was ich meine.
Du hast dir jetzt Thai Chi oder Qigong angeschaut und ich empfehle, du besorgst dir jetzt das Buch: Tensegrity, die magischen Bewegungen der Zauberer. Du fängst an, Tensegrity zu machen und tust gleichzeitig Thai Chi und Qigong-Übungen mit in dieses System integrieren. Das heißt, du machst Tensegrity, du bewegst die Energie, und machst dazu die Thai Chi-Bewegungen. Du musst da nicht den Kranich, oder was auch immer die für komische Bewegungen da haben, machen. Wichtig ist nur, dass du die Energie bewegst. Die Energie in deiner Aura, und dass du feinfühliger wirst für diese Energie. Das du merkst: „Ja, da ist was, da könnte was sein.“
Ganz wichtig ist, dass du dein Leben beobachtest. Was ändert sich in deinem Leben, nachdem du begonnen hast, die Energie herumzuschieben, aufzuwirbeln, u.s.w.. Daraus kannst du gute Schlussfolgerungen ziehen, wie weit und wie gut du auf dem Weg bist. Wenn du diese Übungen eine Weile gemacht hast, ergibt sich das ganze System eigentlich schon von selbst. Du weißt dann, du hast eine Aura, du hast eine Energie um dich herum, die es zu schützen gilt. Die es zu bearbeiten, aufzufrischen und zu nutzen gilt. Und auch alle anderen Menschen haben so eine Aura, so eine Energiekugel um sich herum. Und jetzt kommt das Karat dazu, mit dem du die Energiekugel des anderen bearbeitest.
Du machst also ganz normal weiter deine Karateübungen, aber du schlägst damit auf die Energie des anderen ein. Diese Sachen müssen parallel ablaufen. Früher oder später kommen dann noch andere Sachen mit hinzu. Du fängst an, Angriffe von anderen voraus zu sehen, weil die Energie sich ändert. Du fühlst einfach, wohin er dich schlagen will. Was er demnächst vor hat. Erzähle dies jedoch bloß keinem, man würde dich für verrückt erklären!
Beobachte die Reaktionen der anderen Menschen auf dein Verhalten. Sie wissen nicht was du tust, dass du eigentlich mit ihrer Energie arbeitest und fühlen sich anschließend matt, kaputt und zerschlagen. Höre genau hin. Was sagen deine Schüler beim Üben? Was sagen sie, wenn sie mit dir üben. Was geben sie für Bemerkungen von sich?
Früher oder später wirst du merken, dass es gut für dich ist, dem anderen Energie wegzunehmen. Also, wenn du haben willst. Wenn du seine Energie zerteilst, aufsplittest und zu dir hinein nimmst. Diese Übungen hast du im Tensegrity und im Thai Chi schon gemacht und kannst es deswegen bei der Übung. Du musst es dann allerdings noch im Ernstfall übernehmen. Da ist es dann wieder ein Problem, weil du so aufgeregt bist, dass du gar nicht an so etwas denkst. Alles wieder eine Übungssache. Auch das ist zu schaffen.
Wenn du so weit bist, dass du dieses geistige System in dein Karate integrieren kannst, fange nicht an abzuheben. Du kannst keine Psi-Bälle werfen und erwarten, dass der andere davon umfällt. Das ist Unfug. Du kannst aber wohl dem anderen Angst machen, vorm Kampf und während des Kampfs. Du kannst Verzweiflung in ihm erzeugen. Du kannst dafür sorgen, dass er einfach nicht weiterkämpfen will, aus welchen Gründen auch immer, dass er lieber an Mutti denkt, als an den Kampf, u.s.w.. Das sind ganz entscheidende Vorteile, um den Gegner niederzuringen. Um zu schaffen, dass er von dir ablässt, oder in einem Wettkampf dafür zu sorgen, dass der Gegner so unkonzentriert ist, dass er einfach verliert. Ich warne dich hier nochmals: „Erzähle das keinem!“ Die Leute würden das nicht verstehen. Ihre geistige Entwicklung ist nicht so weit, dass sie diese Sachen zusammenbringen, dass es so etwas wie Energie zwischen den Menschen gibt, u.s.w.. Also, lass es. Rede einfach nicht darüber. Du wirst auch schnell merken, dass wenn dir mal etwas raus rutscht, sie dich für einen Spinner halten. Lass die Menschen. Früher oder später merken sie es selber. Du kannst damit arbeiten. Nimm es für dich als Vorteil.

www.youtube.com/watch?v=EyZKvJHJ3FY