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Freie Gedanken über freie Gedanken.

Energie ist neutral.
Angewendet kann sie Positives wie Negatives bewirken.
Ich erkläre, wie sich Energie leiten lässt.
Die Entscheidung liegt bei jedem selbst.

Ich erzähle dir etwas über freie Gedanken anhand des Volksliedes “Die Gedanken sind frei”.
In der ersten Strophe des Erfolgsliedes steht: Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?
Gedanken können nicht nur von sensiblen Menschen erraten werden, sondern auch erzeugt werden. Das heißt, in deinem Kopf besteht die Hälfte der Gedanken aus Wörtern und Sätzen von anderen Menschen, und die Hälfte von deinen. Du kannst das gut überprüfen indem du wirklich eigene Gedanken denkst, also dir um ein Thema ein Kopf machst, oder einfach ein Mantra im Kopf wiederholst. Dabei wirst du merken, dass zwischendurch andere Gedanken auftauchen. Das sind dann nicht deine Gedanken, sondern diese kommen von außen, von anderen Menschen, zu dir heran.
Dann steht im Volkslied: “Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.”
Genauso benehmen sich Gedanken. Um dich herum gibt es tausende Menschen – in deiner Stadt, deinem Dorf – und alle denken irgendetwas. Die einen schimpfen über den Nachbarn, der nächste macht sich Gedanken über seine Frau, der dritte um seine Arbeit. Diese Gedanken fliegen durch die Luft. Unser Kopf ist wie ein Sender. Die Gedanken fliegen durch die Gegend, andere Menschen empfangen das. Besonders starke Gedanken, werden dabei von besonders vielen Menschen empfangen. Vielleicht hast du das schon gehabt. Du hattest eine großartige Idee, eine ganz neue Erfindung, warst aber zu faul, diese auszubauen und als Patent anzumelden. Drei Wochen später merkst du, plötzlich bringt jemand genau dieses Produkt auf den Markt. Natürlich war es nicht so, dass der jetzt deinen Gedanken gekriegt hat und das Produkt gebaut hat, sondern er hat schon eine ganze Zeit vorher daran gearbeitet. Aber als er angefangen hat, die Sache in die Medien zu bringen, als er gedacht hat, jetzt werden das alle Menschen erfahren, weil jetzt starte ich die Kampanie, die in zwei Wochen beginnt, im Fernsehen, im Rundfunk, im Internet, wo auch immer. Da hat er an alle Menschen diesen Gedanken gesendet und du hast ihn empfangen.
Dann heißt es im Volkslied: “Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen mit Pulver und Blei.”
Mag wohl sein, mit Pulver und Blei nicht, aber ein Jäger kann diese Gedanken auslöschen, in deinem Kopf. Wenn jemand möchte, dass du etwas bestimmtes denkst, dann kannst du es nicht denken. Ein schönes Beispiel ist, der Lehrer in der Schule. Er kennt die Antwort. Er weiß also, wenn er dir eine Frage stellt, wie die Antwort heißt. Er denkt an dich. Er will von dir diese eine Antwort hören. Und du hast nur einen totalen Blackout. Du weißt überhaupt nicht, was ist. Du kannst überhaupt nicht antworten und merkst, irgendwas stimmt nicht. Diesen Zustand hat der Lehrer erzeugt, weil er haben wollte, dass du diese eine Antwort gibst. Er hat deinen Gedanken gelöscht. Er hat dich behindert daran, eine Schlussfolgerung zu ziehen, eine Mathematikaufgabe zu lösen – eben die richtige Antwort zu geben. Das passiert nicht nur bei Lehrern so, sondern auch deine Freundin, die fragt: wo warst du denn heute? Obwohl sie weiß, wo du warst. Weil sie wissen will, ob du ihr die Wahrheit sagst, hast du plötzlich einen Blackout. Du weißt nicht mehr, wo du heute warst. Du sagst irgendwas und sie schimpft mit dir, weil du nicht die Wahrheit gesagt hast. In Wirklichkeit hast du gar nicht die Unwahrheit gesagt, sondern sie hat in deinem Kopf deaktiviert, dass du die richtige Antwort geben kannst.
Also es gibt Jäger, die deine Gedanken beeinflussen können, die dir Gedanken wegnehmen können, oder einfach gesagt, die deine Gedanken erschießen.
Weiter geht es mit der zweiten Strophe. “Ich denke was ich will und was mich beglücket, doch alles in der Still, wie es sich schicket.”
Nehmen wir den ersten Teil. “Ich denke was ich will und was mich beglücket.”
In der Tat denken Menschen was sie wollen. Wenn du jemand bist, der versucht Gedanken zu manipulieren, kann ich dir sagen, du wirst wenig Ausblick auf Erfolg haben. Denn die Menschen denken sowieso was sie wollen. Du kannst also so positiv denken wie du willst, über deinen Chef, um zu erreichen, dass er positiv über dich denkt. Wenn er ein Arsch ist, denkt er sowieso negativ über dich. Du kannst die Gedanken nicht wirklich beeinflussen. Wer was denken will, der denkt auch was. Wer nicht denken kann, nicht denken will, oder einfach keine Lust hat zu denken, dem kann man Gedanken in den Kopf machen. Aber, wenn jemand über dich schlecht denken will, also die Absicht hat, etwas Schlechtes in seinem Kopf herumzudrehen was mit dir zu tun hat, dann tut er das auch. Du kannst Menschen beeinflussen, aber nur die, die nicht absichtlich schlecht über dich denken wollen.
Der zweite Teil. “Doch alles in der Still, wie es sich schicket.”
Was mir dazu einfällt, ist folgendes. Möglicherweise hast du schon einmal den Gedanken gehabt, dass dich jemand umbringen will. Dass dich jemand erschießen will, nach einem Streit oder wie auch immer. Du hast Angst davor gehabt, dass er dir vor der Tür auflauert. Das hat dann genau mit diesen Sachen zu tun. “Alles in der Still, wie es sich schicket.”
Möglicherweise hat jemand Wut auf dich und will dich töten. Er ist so wütend auf dich, dass er dir am liebstem mit einem Baseballschläger eins überbraten will. Diesen wut-hasserfüllten Gedanken kannst du empfangen und du bekommst auch Angst. Er tut es nicht, weil letztendlich die Moral, die Ethik, seine Erziehung, ihn daran hindert, dir etwas anzutun. Aber du empfängst den Gedanken und fühlst Angst. Weil dieser Gedanke voller Wut und Hass ist. Eine geballte Ladung Energie also.
“Mein Wunsch und begehren kann niemand verwehren”, heißt es im Volkslied weiter.
Leider nur eine Illusion, denn die Wünsche der anderen, also dass wo sich Nein Energie hineingeben, und das begehren, also dass worauf sie gierig sind, auf das was sie haben wollen, kann man sehr wohl beeinflussen. Die Werbung versucht sich da seit Jahrzehnten dran, oder Jahrhunderten, und hat immer wieder kleine Erfolge, kleine Impulse zu setzen, die Menschen dazu zu bringen, das eine Produkt zu kaufen und nicht das andere. Und wenn die Werbung endlich auf den Trichter gekommen ist, nicht nur zu aktivieren, ich will einen Mercedes kaufen, sondern auch zu deaktivieren, ich will einen BMW kaufen, ich will einen Citroen kaufen, ich will einen Porsche kaufen, ich will einen Lader kaufen, dann werden sie noch mehr Erfolg haben.
In der dritten Strophe heißt es weiter: “Und sperrt man mich ein, in finstere Kerker, ich spotte der Pein und menschlicher Werke, denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und mauern entzwei, die Gedanken sind frei.”
Und wenn man es denn kann, auch eine sehr schöne Eigenschaft, sich etwas schön zu reden, in einer dunklen, düsteren Welt, wenn man sich in der befindet.
Woran ich da allerdings denke ist folgendes: Wenn man in einer düsterten Welt lebt, sich die Sachen schön redet und nicht auf diese dunklen, bösen Sachen reagiert, kommt man möglicherweise schneller unter die Räder, als man denkt. Ich hab einmal folgendes Beispiel gehört: Ein Blinder, ein Tauber und ein Stummer stehen an einer Straße und wollen sie überqueren. Die drei unterhalten sich, teilweise mit Zeichensprache, teilweise richtig. Der Blinde kann die Autos nicht sehen. Er sagt: “Ich kann sie zwar hören, aber sie sind weit weg. Nein, Autos gibt es hier nicht.”
Die anderen beiden versuchen den Blinden davon abzuhalten über die Straße zu laufen. Der Blinde aber lässt sich nicht irritieren. Er sieht keine Autos. Er will sie auch nicht sehen. Er will über die Straße. Und er ist der erste, der unter die Räder kommt.
Was ich damit sagen will ist, in einer düsteren Welt, sich die Welt schön zu reden und das schlimme zu ignorieren, nicht zu bearbeiten, also nicht auf das Schlimme einzugehen, kann tödlich sein. Es ist also im Grunde genommen dumm, sich eine hässliche Welt schön zu reden.
Letzte Strophe: “Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen, man kann ja zum Herzen stets lachen und scherzen und dabei denken, die Gedanken sind frei.”
Der erste Teil: “Drum will ich auch immer den Sorgen entsagen.”
Geht gar nicht. Du kannst zwar die Sorgen ignorieren, du kannst dir schöne Gedanken machen, aber irgendwann kommen diese Sorgen wieder. Wenn deine größte Sorge das Geld ist, weil du wenig hast und dir Sorgen machst, ob du im nächsten Monat noch genügend hast, dann kannst du dich jetzt meditierend hinsetzen, über die Wolken nachdenken, oder einfach über nichts. Die Sorge um das Geld kommt aber auf jeden Fall wieder, solange du nicht genügend Geld hast. Irgendwann wachst du wieder aus diesen Gedanken, diesem Traum auf, und merkst, sie sind wieder da, und zwar ist die Ursache dafür, dass die Sorgen da sind, weil du dieses Geld nicht hast, oder weil du keine Freundin hast, oder weil du keine Arbeit hast, oder weil du keine Unterkunft hast, oder weil du dich nicht weiter entwickeln kannst, was auch immer.
Aber man kann ja “Im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei, die Gedanken sind frei.”
Geht auch nicht. Nur solange du deine eigenen Gedanken machst und dich von anderen Gedanken abschirmst, also verhinderst, dass andere Gedanken zu dir kommen. Nur solange kannst du stets lachen und scherzen. Aber du ignorierst damit auch wieder alles was rund um dich geschieht. Es kann sich eine Wut bei jemand anderem aufbauen, dadurch dass du lachst und scherzt. Oder du tust etwas, lachst und scherzt deswegen und deswegen baut sich außen etwas auf, was dazu führt, dass du ganz schnell dein Lachen und Scherzen verlierst, weil er dir die Zähne einschlägt. Wobei wir nicht vergessen wollen, dass das die höchste Form der Weisheit, das aufgeklärt sein, der Entwicklung sein kann, in unserer normalen Welt zu lachen, zu scherzen, absichtlich glücklich zu sein. Also jeden Tag zur Arbeit zu gehen, sich jeden Tag mit Frau und Kindern rumzuschlagen, mit dem Chef, mit dem Autohändler, der dich bescheißt mit deiner Bremse u.s.w., und trotzdem zu lachen und zu scherzen, glücklich zu sein. Es geht auch wenn man keine Sicherheiten im Hintergrund hat.






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