Das Gesetz der Anziehung ist unvollständig

Ich habe wochenlang Podcast gehört und zwar die Podcast von der fresh up academy NLP neurolinguistisches programmieren. Und ich bin dann bei Folge 255 angekommen. 255 – 257 geht es um das Gesetz der Anziehung und die drei Leute, die da mitsprechen, Andreas, Wibke und der Boss von der Truppe, sein Name fällt mir momentan nicht ein, unterhalten sich über ihre Erfahrungen. Ich habe da 5 Punkte herausgenommen, über die ich reden will.
Und zwar geht es um:
– Einen Parkplatz beim DM-Markt.
– Das Haben wollen, dass das Boot leicht in die Schleuse reinzuziehen ist.
– Warum sich Wünsche nicht erfüllen.
– Andere bekommen, was sie nicht haben wollen.
– Warum Wibke immer die falsche Parklücke nimmt.
Fangen wir oben an.
Der Chef der Truppe erzählt, immer wenn er zum DM-Markt fährt, sind dort alle Parkplätze besetzt.
Von vorn herein. Ich habe mir die Podcast angehört. Die bringen Leuten, die sich mit Biokinese beschäftigen wollen, rein gar nichts. Weil, die drei beschäftigen sich nur mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen und beachten überhaupt nicht, dass von Außen Gedanken und Gefühle kommen. Ich rede jetzt nicht von schlechten Gefühlen, wenn dir jemand sagt: „Du bist scheiße.“, sondern von jemand der im anderen Raum sitzt und an dich denkt.
Also, der Chef der Truppe fährt immer mal wieder zum DM-Markt, (ich glaube zumindest es war ein DM-Markt), und der Parkplatz ist immer besetzt. Er findet nie einen freien Parkplatz. Er fährt dahin und macht dabei Gesetzt der Anziehung, versucht die dollsten Tricks in seinem Kopf und will haben, dass er da einen freien Parkplatz kriegt. Wer schon ein paar meiner Beiträge kennt, weiß natürlich, wenn der Typ haben will, dass da ein freier Parkplatz ist, ist da keiner. Er muss haben wollen, dass da kein freier Parkplatz ist. Da passiert nämlich folgendes: Wenn du haben willst, dass da ein freier Parkplatz ist, ziehst du an den Gehirnen der Menschen, die ihre Autos auf dem Parkplatz zu stehen haben. Und die gehen da nicht weg. Die lassen sich Zeit in dem Laden. Denkst du aber da dran, willst du haben, dass alle Parkplätze besetzt sind, deaktivierst du im Gehirn der Leute, die da ihre Autos geparkt haben, dass die ihr Auto da parken. Und sie beeilen sich plötzlich und wollen los und fahren auch los und du kommst an und kriegst einen freien Parkplatz. So herum funktioniert das. Da hat er aber keine Ahnung von, weil er sich nur mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt und nicht damit, mit dem Haben wollen an sich, mit dem Ziehen da dran, wahrscheinlich weil er es furchtbar schlecht findet, wenn jemand so etwas tut.
Okay. Dann gab es eine nächste Situation. Und zwar hat er davon erzählt, dass er mit seiner Freundin im Boot gefahren ist, in eine Schleuse rein und Achtung, er wollte Haben, dass es sehr leicht ist, er zieht vorne am Boot, sie zieht hinten oder anders herum, und er wollte haben, dass es besonders leicht ist für beide, dieses Boot da reinzuziehen. Wibke, das ist seine Partnerin, erzählte anschließend, es war furchtbar schwer und ganz krass, ging überhaupt nicht. Wer meine Beiträge kennt weiß jetzt, er wollte Haben, dass es leicht ist, für sich selber und seine Partnerin und es ist schwer geworden, ganz einfach. Würde er weiter denken, über seine Haut hinaus, dass da andere Menschen sind, die ihn beeinflussen und die er selber beeinflusst, durch sein Wollen oder durch seine Ablehnung, dann würde er das merken und dann würde er wahrscheinlich ganz anders reagieren. Dann wäre aber dieses neurolinguistische programmieren oder die Beschäftigung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen nur noch die Hälfte von dem. Die NLPler oder die drei denken: „Das ist die Welt.“
Das ist ja auch ihre Welt, und sie beachten nicht, dass andere auch eine Welt haben, und dass diese zwei Welten aufeinander wirken.
So, dann ging es darum, dass sich Wünsche nicht erfüllen. Andreas, der da wohl noch dabei war, ein halbes Jahr lang oder so, der sagte, seine Wünsche erfüllen sich nicht, obwohl er mit dem Gesetz der Anziehung arbeitet. Und er bekäme Dinge, die er eigentlich nicht haben will.
Wieder, wer meine Beiträge kennt, weiß, er lehnt ab, also er denkt da dran, er will das nicht haben. In seiner Aura geht die Energie nach außen, er will nicht haben, dass irgendetwas passiert, dass jemand etwas tut und der andere hat nichts besseres zu tun, als genau das zu machen, weil er sich dabei nämlich sauwohl fühlt. Weil er hat ganz kurz ein Kick im Kopf: „Oh, das könnt man machen.“, und dann macht er das. Und genau in dem Augenblick schimpft Andrea dadrüber: „Scheiße, jetzt machen die wieder das, was ich nicht will.“
Ich hab schon einmal das Beispiel gebracht mit dem Sonnenbrand. Du hast einen Sonnenbrand auf der Schulter, unter deinem T-Shirt, keiner weiß das. Du willst das auch keinem sagen, damit dir niemand auf die Schulter tatscht. Du willst nicht Haben, dass dir jemand auf die Schulter tatscht. Und was passiert? Drei deiner Kollegen kommen und fassen dir auf die Schulter. Nie sonst fasst dir jemand auf die Schulter, aber wenn du einen Sonnenbrand hast und willst, dass dir keiner auf die Schulter fasst, greifen sie dir auf die Schulter. Unfassbar, aber genauso funktioniert das. Du lehnst es ab und es passiert.
Die 5. Sache war, die Sache mit der Parklücke. Sehr interessant.
Er hat erzählt, sie fahren zusammen einkaufen. Auf dem Parkplatz sind viele Parklücken und die sind schon breit genug, die vorne, die Parklücken. Aber Wibke fährt nicht in die Parklücke, die nah am Eingang ist, sondern fährt weiter und parkt das Auto irgendwo anders ein.
Kenne ich super von meiner Frau. Ich lehne es ab, dass meine Frau ganz hinten auf dem Globus-Parkplatz parkt, wo man 100 Meter zum Eingang laufen muss. Das ist Reihe 8 oder Doppelreihe 16 dahinten, da parkt sie, weil sie sich einfach wohl dabei fühlt. „Ah, ja“, denkt sie, „da ist genügend Platz.“
Nee, man kann auch weiter vorne parken. Man kann auch in Reihe 2 parken, da ist auch ein Parkplatz. Aber nee, da fühlt sie sich nicht wohl bei. Und wer ist Schuld? Ich. Ich will nicht Haben, dass sie ganz hinten parkt, weil ich nicht weit laufen will und ich will Haben, dass sie vorne parkt. Und jetzt wirken zwei Sachen zusammen:
Meine Ablehnung hinten zu parken, gibt ihr ein gutes Gefühl und mein Haben wollen, dass sie vorne parkt, gibt ihr ein schlechtes Gefühl.
Jetzt ist da ein schlechtes Gefühl vorne zu parken und ein gutes Gefühl hinten zu parken. Und ihr bleibt gar nichts anderes übrig, als hinten zu parken.
Und genauso ist es bei Wibke gewesen und den beiden. Sie beschäftigen sich so viel mit Gedanken und Gefühlen und kriegen nicht mit, dass sie sich gegenseitig durch ihre Gedanken beeinflussen und sich schlechte Gefühle bzw. gute Gefühle machen. Er sollte sich mal mit seinen Gefühlen beschäftigen und genau, was er da tut. Und das umdrehen. Also, er sollte Wibke natürlich nichts davon sagen. Er sollte Haben wollen, dass sie die Letzte Parklücke nimmt und dagegen sein, dass sie vorne einparkt. Und wenn er das ein paar mal übt, wird er sagen: „Hey Mann, das funktioniert.“
Das wird nicht von heute auf morgen passieren, weil er erst den richtigen Dreh rauskriegen muss. Weil er rauskriegen muss, wie krieg ich mein Gefühl gesteuert auf sie, dass sie das tut, und natürlich darf er sich nichts anmerken lassen weil, wenn er laut sagt: „Ja, ich will jetzt das Haben.“, macht sie es vielleicht gerade deswegen nicht und sagt: „Ich park da hinten. Ich hab da immer geparkt, da fühl ich mich wohl.“
Also, ein paar Mal machen und dann ändert sich das. So einfach ist das.
Und der Fazit aus der Sache. Bei Folge 257 habe ich aufgehört zu hören, weil ich gemerkt habe, NLP ist, ich kenne ja nur die drei, ich schließe da mal auf andere, was sicherlich nicht ganz korrekt ist. Die NLPler drehen sich nur in sich und um sich selber herum. Das Gesetz mit der Anziehung funktioniert nur, wenn sie Energie geben und Energie nehmen. Also, achten was sie auf andere ausstrahlen. Wenn sie auf dieses Gefühl achten, nicht Haben wollen ausstrahlen, dann kommt es, bzw. Haben wollen ausstrahlen, dann kommt es auch. Weil es nicht um den Gedanken geht, ich will das Haben oder ich will das nicht Haben, um Ablehnung oder Haben wollen, sondern um dieses Gefühl, was ich habe, wenn ich etwas ablehne.